Hallo,

wenn man bei Google Erhat Toka eingibt, werden einem 13.400 Ergebnisse angezeigt. Unter anderem schlägt Google als Suchbegriff Salafist oder Verfassungsschutz vor. Die Ergebnisse sind zu 99% gegen mich gerichtet. Es werden Lügen über mich geschrieben und Wahrheit mit Dichtung vermischt.

Jetzt können Sie etwas über Erhat Toka von Erhat Toka erfahren:

Ich bin 1973 in Lengerich/Westfahlen geboren. Ging dort in den Schulkindergarten, zur Grundschule, zur weiterbildenden Schuleund dann machte ich meine Ausbildung zum Industriemechaniker bei Windmöller und Hölscher. Ich hatte eine schöne Zeit in Lengerich und sehe es als meine Heimat. Ich bin immer wieder froh, dort zu sein.

2003 begann ich, in einer Lengericher Moscheegemeinde aktiv mitzuarbeiten. Ich leitete die Öffentlichkeitsarbeit und bot Moscheführungen an. (Link)

2004 machte ich mich mit einer Kampfsportschule in Osnabrück selbständig und zog nach meiner Heirat 2009 nach Osnabrück. Hier wurde ich in den Vorstand einer Moschee berufen und leitete die Öffentlichkeitsarbeit. Mir war es ein Anliegen, dass die Muslime eine Stimme bekommen und vor allem mit einer Stimme auch sprachen. Also drängte ich die Moscheevorstände zur Gründung eines Bündnisses.

Erhat Toka und BIGOS

Mein Plan ging auf und wir gründeten ein Bündniss. Die Stadt war sehr darüber erfreut, endlich einen Gesprächspartner zu haben. Wir boten als BIOGOS (Bündniss Muslimischer Gemeinden in Osnabrück) ein Iftar-Essen (Fasten-Essen) für Vertreter von städtischen Einrichtungen und Vereinen an, veranstalteten eine Tagung zum Geburtstag des Propheten Mohammed s.a.v. und organisierten einen Tag der offenen Moschee. Die Pressearbeit zum Tag der offenen Moschee kam so gut an, dass sich die Zahl der Moscheebesucher in dem Jahr verdreifachte. Das wurde mir von den Moscheevorsitzenden in persönlichen Telefonaten bestätigt.

Ein bestimmter Herr Z., der seit über 20 Jahren Vorsitzender seiner Mosche ist und es gewohnt war mit seinem schlechten Deutsch im Mittelpunkt zu stehen, war über meine Popularität nicht erfreut. Das Bündniss nahm nach seinen Intrigen dann ein jehes Ende und ich wurde nicht mehr zu den Treffen eingeladen. Die Moscheen wollten anscheinend nicht zu sehr in die Öffentlichkeit. Ich wollte nicht im Rampenlicht stehen. Ich habe intensiv für das Projekt gearbeitet. Mein Ziel war der ehrlich Dialog.

Bis zu diesem Zeitpunkt ist mir immer wieder aufgefallen, dass Muslime in der lokalen Politik, den Medien und in der Öffentlichkeit eine Randerscheinung waren und es auch bleiben wollten. Somit wurden sie von keines dieser Einrichtungen ernst genommen. Für die Ausländer gab es den Beirat für Migration und den Ausländerbeirat, die nur Dekoration waren und die Muslime nur hinhalten und beschäftigen sollten. Sie haben keine ENtscheidungsbefugnis. Wir hatten keine Lobby. Wir hatten nicht mal eine Ahnung davon, was eine Lobby ist. Wir haben immer gedacht, Aiman Mazyek oder Avni Altiner würden Lobbyarbeit machen. Als Muslim bekommst du keine Wohnung, keine Arbeit, keinen Ausbildungsplatz und deine Kinder werden überall benachteiligt. Also haben unsere Lobbyisten ihre Arbeit nicht getan. Ich war frustiert.

Erhat Toka und MDU

Zu dieser Zeit kam ein Freund auf mich zu und hatte die Idee einer muslimischen Partei. Ich fand die Idee sehr gut und stieg mit ein. Wir gründeten die MDU-Muslimisch Demokratische Union. Zu dieser Zeit war ich noch im Vorstand der Mosche, wurde aber kurz nach der Parteigründung ausgeschlossen. Die Muslime waren von der Idee begeistert. Nur die muslimischen Funktionäre nicht. Sie bekämpfen uns von Anfang an. Sie hatten wohl Angst umd ihre Machstellung, was Schwachsinn war. Wir hatten drei Monate, um uns auf die Kommunalwahlen vorzubereiten. Einige Moscheevorstände ließen Vertreter der CDU, SPD, Grünen und FDP in ihren Moscheen reden, aber nicht die MDU.

Erhat Toka und die Fatwa

Wir wurden von muslimschen Hardlinern/Tekfiris aggressiv angegriffen, weil eine Partei Vielgötterei sei und zur Apostasie führen würde. Sie störten unsere Veranstaltungen und erklärten und zu Ungläubigen. Daraufhin wies uns ein Freund auf eine Sammlung von Rechtsgutachten von Grossgelehrten zum Thema Demokratie hin. Die übersetzte ich ins Deutsche und veröffentlichte sie auf unserer Internetseite. Das war ein Fehler. Ich hätte opportunistischer sein sollen und nicht das gesamte Rechtsgutachten veröffentlichen sollen. Die meisten Großgelehrten erlaubten die Gründung einer Partei und die Teilnahme an Wahlen. Sie sahen es sogar als eine islamische Pflicht an, wählen zu gehen. Diese Stellen hatte ich auch dick gedruckt. Das wollte aber keiner sehen. Die MDU wurde als Zeichen für das Angekommensein und als Interessensvertretung der Muslime gegründet und endete in einer Katastrophe. (Link)

Weil man etwas nicht klarstellen kann, was nicht klargestellt werden soll, standen wir als Islamisten da. Irgendwann lösten wird die MDU auf und schlossen uns der BIG-Bündniss für Innovation und Gerechtigkeit an.

Erhat Toka und Dieter Nuhr

Im Februar 2014 sah ich bei Youtube ein zusammengeschnittenes Video von Dieter Nuhr. Die Intention des Videoerstellers war es, Dieter Nuhr zu unterstützen und seine Aussagen als wahr darzustellen. Ich war wirklich überrascht, dass Dieter Nuhr so offen gegen den Islam hetzte und Koranstellen aus dem Kontext riss. Die Aussagen von Islamhasserseiten wie PI-News wurden 1 zu 1 wiedergegeben. Ich habe im Februar schon eine Kundgebung angemeldet. Um die veranstaltung nicht stattfinden zu lassen, habe ich alle Parteien und viele Einrichtungen angeschrieben. Auch die Geschäftsführerin der Osnabrückhalle. Die leitete meinen Brief an das Management von Dieter Nuhr. Dieter Nuhr ließ dann gegen mich eine Anzeige wegen Bedrohung aufgeben, um mich anscheinend abzuschrecken. Er verhielt sich von Anfang an wie jemand, der ertappt wurde. Er hätte ja mit mir das Gespräch suchen können und mich aufklären können. Ich habe für die Kundgebung hunderte Flyer verteilt und Plakate aufgehängt. Trotz dessen kamen ca. 12 Erwachsene und 6 Kinder zu der Kundgebung. Die Muslime interessierte es anscheinend nicht besonders, dass jemand in die Stadt kam, um Lügen über den Islam zu verbreiten. Sie protestieren eher, wenn in Ägypten oder Palästina Unrecht geschieht.

Nach der Kundgebung ließ mich Dieter Nuhr durch seinen Anwalt 5 mal abmahnen. Einmal ging es um das Bild von ihm, auf dem er mit dem Kreis und durchgestrichenem gesicht abgebildet ist. Das wäre ehrverletzend.

Es hat sich immer deutlicher herausgestellt, dass Dieter Nuhr ein kleinkarierter, rachsüchtiger, spießiger geistiger Branntstifter ist, der ohne mit der Wimper zu zucken lügt.

(Stellungsnahme)

(NOZ-Bericht)