AIMAN-MAZYEK-SYNDROM


Die Psychologie hat eine neue Form eines Syndroms definiert.

Unter dem Mazyek-Syndrom versteht man ein psychologisches Phänomen, bei dem Opfer von Diskriminierung ein positives emotionales Verhältnis zu ihren Unterdrückern aufbauen. Dies kann dazu führen, dass das Opfer mit den Tätern sympathisiert und mit ihnen kooperiert.

URSPRUNG

Der Begriff des Mazyek-Syndroms, das kein Syndrom im eigentlichen Sinne darstellt, sondern ein Feigheitssyndrom oder auch als Schleim-Syndrom bezeichnet werden kann, ist auf den Aiman Mazyek, dem Vorsitzenden des ZMD-Zentralrat der Muslime in Deutschland, zurückzuführen. Herr Mazyek hat sein Leben lang wegen seines Namens und seines ausländischen Aussehens Ausgrenzung und Diskriminierung erfahren.

Er hat einen syrischen Vater und eine deutsche Mutter. Er fühlte sich aber dem Volke seiner Mutter zugehöriger und versuchte dies auch durch seine Arbeit im ZMD immer wieder unter Beweis zu stellen. Die Psychologen vermuten diesen Umstand als Auslöser für das nach ihm benannten Syndrom. Um Anerkennung von der Mehrheitsgesellschaft zu bekommen, missbrauchte er seine Position als ZMD-Vorsitzender.

Entgegen der Erwartungen seiner Glaubensgeschwister distanzierte er sich immer wieder von Muslimen oder verurteilte ihre Aktivitäten. Er war sogar bereit mit offen islamfeindlichen Parteien wie der AFD ins Gespräch zu kommen. Er hat aber niemals das Gespräch mit den sogenannten Salafisten gesucht, die er wiederholt angriff. Er fröhnte sich lieber seiner Auftritte bei Karnevalsveranstaltungen oder in Kirchen.

Wegen seiner Angst vor Ausgrenzung war er immer unterwürfig gegenüber Politikern oder Kirchenvertretern. Er ging sogar soweit, dass er sich als Verfechter der Rechte der Homosexuellen ausgab.

URSACHEN

Das Syndrom mag unverständlich erscheinen. Die Forschungsliteratur nennt zahlreiche mögliche Ursachen für das Mazyek-Syndrom:
In erster Linie manifestiert sich die Wahrnehmungsverzerrung, die zum Mazyek-Syndrom führt, darin, dass die subjektive Wahrnehmung der Opfer nur einen Teil der Gesamtsituation erfassen kann. Das Opfer erlebt eine Zurückhaltung seitens der Muslime und muslimischen Verbände. Es fühlt sich mit zunehmender Dauer der Unterdrückung alleingelassen. Dagegen wird das Agieren der Unterdrücker in der Politik überproportional wahrgenommen, schon kleinste Zugeständnisse (das Anbieten von rudimentären Rechten wie in die Moschee gehen dürfen, Moscheen bauen dürfen, Meinung sagen dürfen, Arbeiten dürfen) werden als große Erleichterungen empfunden.

Das Opfer erlebt eine Situation, in der es ausschließlich „Gutes“ von den Unterdrückern erfährt. Es kommt zu der für Außenstehende subjektiv nicht nachvollziehbaren Folge, dass ein Opfer mehr Sympathie für seine Peiniger empfindet als für die aufrichtigen Muslime.

Täter werden sich Opfern gegenüber oftmals wohlwollend verhalten, weil sie die Opfer als Vermögenswerte ansehen oder um eine Eskalation der Situation zu vermeiden. Hieraus kann eine emotionale Bindung und Dankbarkeit von Opfern gegenüber Tätern entstehen.

Der maximale Kontrollverlust bei einer Unterdrückung ist nur schwer zu verkraften. Erträglicher wird dies, wenn sich das Opfer einredet, es sei zum Teil auch sein Wille, beispielsweise, da es sich mit den Motiven der Unterdrücker identifiziert.

KRITIK

Aiman Mazyek war in der Vergangenheit immer wieder heftiger Kritik ausgesetzt. Muslimische Verbände warfen ihm wiederholt Profilierung und Machtpolitik vor. Sie wehrten sich vehement gegen seinen periodischen Amt als Vorsitzender des Koordinierungsrates der Muslime.

Eigentlich agiert Mazyek isoliert von den Muslimen. Er spricht nur im Namen von 24 Moscheen, wobei DITIB 950, IGMG 450, VIKZ 350 und die ATIB 45 Mitgliedsmoscheen haben.

Der größte Teil der Muslime sieht sich nicht durch den ZMD oder Mazyek vertreten.

Besonders übel ist den Muslimen aufgestoßen, als Mazyek sich beim Streit zwischen Erhat Toka und Dieter Nuhr sich auf die Seite des Hasspredigers und Islamhetzers Dieter Nuhr stellte.

(Achtung:Ironie)